PV‑Beratung & Simulation – Dachbelegung & Stückliste

Adresse eingeben, Dachfläche zeichnen und mit Modulgrößen spielen. Sie erhalten eine grobe Modulanzahl, kWp und eine automatische Stückliste (Alu‑Schienen, Mittel-/Endklemmen, Dachhaken, Endkappen, Tellerkopfschrauben). Hinweis: Ergebnis ist eine Näherung – statische Nachweise, Wind-/Schneelasten und Herstellerangaben sind zu prüfen.

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Wie eine Photovoltaik‑Anlage aufgebaut ist

Eine moderne PV‑Anlage besteht aus Solarmodulen, einem oder mehreren Wechselrichtern, einer Batteriespeicher‑Einheit, der Unterkonstruktion sowie den nötigen Schutz‑ und Anschlusskomponenten. Die Module wandeln Sonnenlicht in Gleichstrom (DC) um, der im Wechselrichter in Wechselstrom (AC) für das Hausnetz umgewandelt wird.

Batteriespeicher – richtige Größe wählen

Die optimale Speichergröße hängt vom Jahresverbrauch und der PV‑Leistung ab. Ein Richtwert liegt bei etwa 1 kWh Speicherkapazität pro 1 000 kWh Jahresstromverbrauch. So kann tagsüber erzeugte Energie abends genutzt werden. Für einen 5 000 kWh‑Haushalt empfehlen sich also rund 5 kWh Speicher, bei größeren PV‑Anlagen oder E‑Mobilität eher 7–10 kWh.

Speichergröße berechnen

Empfohlene Speichergröße: 5 kWh

AC‑ und DC‑Speicher – der Unterschied

DC‑Speicher werden direkt an den Solargenerator angeschlossen, bevor der Strom in den Wechselrichter gelangt. Sie sind effizienter, da nur eine Wandlung nötig ist. AC‑Speicher hängen am Wechselstromnetz des Hauses und sind einfacher nachrüstbar, da sie unabhängig vom Wechselrichter arbeiten.

Wechselrichter richtig wählen

Für Anlagen bis etwa 10 kWp sind einphasige oder kleine dreiphasige Wechselrichter ausreichend. Ab 10 kWp sind dreiphasige Geräte mit MPP‑Trackern üblich, um die Phasenlasten gleichmäßig zu verteilen. Bei größeren Dachflächen kann der Einsatz mehrerer Geräte sinnvoll sein (z. B. 2×10 kW statt 1×20 kW).

Potentialausgleich & Erdung

Der Potentialausgleich verbindet alle leitfähigen Metallteile, um Spannungsunterschiede zu vermeiden. Die Montageschienen sind leitend miteinander zu verbinden und mit einem Erdungsleiter (mind. 6 mm² Cu) an den Hauptpotentialausgleich des Gebäudes anzuschließen. Der DC‑Generatorstrang sollte mit Überspannungsschutz (SPD Typ 2/1+2) versehen sein.

Leitungsquerschnitte & Verlegung

Zwischen Modulen und Wechselrichter werden in der Praxis häufig 4–6 mm² Solarkabel (UV‑beständig, doppelt isoliert) eingesetzt. Wechselstromleitungen zum Zählerschrank meist 5×6 mm² NYY‑J oder größer – abhängig von Leitungslänge und Strombelastung. DC‑Leitungen immer mit Verpolschutz und korrekten Steckverbindern (MC4) ausführen.

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